Neues aus dem Storchennest

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17.09.2009

Na sowas, kaum sind unsere Störche weg, da ist schon wieder einer da. Seit dem letzten Wochenende übernachtet wieder ein Storch auf dem Nest. Was es für einer ist und wo er herkommt, kann ich nicht sagen, weil er nich beringt ist. Aber eins ist sicher, es ist ein Jungstorch der in diesem Jahr geschlüpft sein muss. Das kann mann an seinem noch teilweise schwarzen Schnabel und Beinen erkennen. Warum er bei uns halt gemacht hat, liegt vielleicht daran, das er sich in den Plastikstorch, der bei mir im Hof auf einer Konifere steht, verliebt hat. Auf jeden Fall kam er schon zum kuscheln nah an ihn heran und stand neben ihm auf der Mauer, genau da, wo vor fünf Jahren der Storch Freddy überwintert hat. Ob er auch hir überwintern möchte bleibt abzuwarten. Wenn ja, ist das kein Problem, denn es ist nicht der erste Storch, der in Görsbach über  den Winter gebracht wurde.

  

08.09.2009

Seit dem 25. 08. sind sie weg. In diesem Jahr war es so, das zuerst die Jungen Störche nicht mehr auf dem Nest waren, sondern nur noch die Altstörche übernachtet haben. Dann ca. eine Woche später konnte mann nur ein Altstorch auf den Nest sehen, der sich auch manchmal Tagsüber noch auf den Nest aufgehalten hat. Er hatte schon den Eindruck gemacht, als ob er da bleiben wollte, aber auch er hat sich auf die Reise gemacht. Mann kann also sagen, in diesem Jahr hat jeder seinen Flug selber gebucht. Wir wünschen Ihnen eine gute Reise und freuen uns, wenn wir sie im Frühjahr 2010 wieder in Görsbach begrüßen können.

Ach ja, und dann bin ich ja mal gespannt, ob wir unseren Winterstorch, der  den Namen "Jette" bekommen hat, wieder zu Gast haben.

03.08.2009

Seit Anfang letzter Woche fliegen die jungen Störche. Sie drehen meistens Runden um das Nest und landen dann wieder darauf. Das ist aber noch nicht so einfach, das Nest auch beim ersten Anflug zu treffen, so kann es schon mal vorkommen, daß sie es leicht verfehlen und erst beim zweiten Versuch landen. Das ist aber nicht so schlimm, denn sie haben noch etwas Zeit, das Fliegen zu üben, bevor sie die Reise in den Süden antreten. Außerdem sind sie jetzt auch in der Lage, selber auf Futtersuche zu gehen, um sich zu stärken.

19.07.2009

Sie sind nun fast schon so groß wie ihre Eltern, nur noch die schwarzen Beine und Schnäbel sind ein Zeichen, das sie jetzt gerade mal 9 Wochen alt sind. Auf dem Nest haben sie auch die längste Zeit hinter sich, denn sie nutzen schon die Windböen um das fliegen zu üben. Das ist alles noch etwas verhalten, aber je kräftiger sie werden, um so größer sind die Anstrengungen. Es wird nun nicht mehr lange dauern, bis sie ca. einen Meter über dem Nest schweben und dann den Absprung wagen und fliegen.

25.06.2009

Am Dienstag Nachmittag haben die Jungen Störche ihren Ring bekommen. Auch in diesem Jahr rückten die Stadtwerke Nordhausen mit einem Steiger an, um den Beringer Herr Dr. Gödecke an das Nest zu fahren. Seit 2007 beringt Herr Dr. Gödecke die Jungstörche in Görsbach. Er brachte nicht nur die Ringe mit, sondern auch die Nachricht das zwei Störche, die er am 20.06.2007 in Görsbach beringt hat, am 25.08.2007 in Frankreich zwischen Pontalier und Champagnole wieder gefunden wurden. Es ist Cecile (H 6381) und Elias (H 6382), sie waren dort zusammen  in einer größeren Gruppe Weißstörche und ihre Ringnummern konnten von Herr Gérard Wey mit ein Fernglas abgelesen werden. Mit großer Warscheinlichkeit hält sich Julius (H 6380) auch mit in dieser Gruppe auf, so das mann sagen kann, zu diesem Zeitpunkt war das Geschwistertrio immer noch zusammen.

Selbstverständlich haben wir auch in diesem Jahr zwei Paten für unsere Jungen Störche. Pate für den Storch mit der Ringnummer H 9472 ist Niklas Krafcick und für H 9473 ist Johannes Steinecke. Somit haben die Störche auch wieder einen Namen, es sind jeweils die Vornamen der Paten. Vieleicht werden sie auf den Weg in den Süden auch bald wieder gefunden.

14.06.2009

Jetzt wo es nur noch zwei Jungstörche sind, kann man förmlich zusehen wie sie wachsen.  Das Federkleid wird immer dichter, somit haben sie auch ein besseren Schutz vor Regen. Sie sind auch schon in der Lage kurze Zeit zu stehen und bei schönnen Wetter schauen sie über den Nestrand hinaus um zu sehen was alles so um sie herum passiert. Das Beringen der Jungstörche findet am 23.06. um ca 16:30 Uhr statt.

 

07.06.2009

Am Sonnaben Vormittag war noch alles in Ordnung, alle drei saßen dicht beieinander auf den Nest. Dann fing es an mit Regnen, der Altstoch setzte sich schützend auf die Jungen. Als ich dann ca. eine halbe Stunde später wieder auf den Monitor schaute konnte ich nur noch zwei Junge sehen, der andere lag im Hof. Warum er aus dem Nest geworfen, oder auch gefallen ist kann ich nicht genau sagen, vielleicht wurde er beim Gerangele einen trockenen Platz unterm Altstorch zu erwischen einfach über den Nestrand heraus geschoben. Wollen wir hoffen, das es die beiden schaffen.

01.06.2009

Leider hat es der Kleinste nicht geschafft. Obwohl es an Futter in diesem Jahr nicht mangelt, hat sich der Kleine nicht durchsetzen können. Er ist in der letzten Woche kaum gewachsen. Seine drei Geschwister dagegen um so mehr, sie sind mehr als das Doppelte größer. Gestern machte er dann auch einen sehr geschwächten Eindruck,---> er konnte sich kaum noch halten, sackte immer wieder zusammen und seit heute Morgen liegt er regungslos im Nest. Jetzt ist es nur eine Frage der Zeit, bis ein Altstorch ihn aus dem Nest wirft. Den anderen Dreien geht es gut, sie haben ganz schön zugelegt, sie sind alle drei gleich groß und an den Flügeln kann man sogar schon die schwarzen Federspitzen erkennen. Wenn sie nicht gerade faul umher liegen, sondern auch mal über den Nestrand schauen, kann man sie schon von Weitem auf dem Nest sitzen sehen.

  

24.05.2009

Am 15.05. sind die ersten beiden Küken geschlüpft. Da die Störche erst mit dem zweiten Ei anfangen, intensiv zu brüten, schlüpfen die ersten beiden am gleichen Tag, dann so, wie die Eier gelegt worden, alle zwei Tage das nächste, also am 17. und 19.05.. Bis auf das zuletzt geschlüpfte Küken, das etwas kleiner ist, sind alle wohl auf. Sie bekommen momentan ausreichend und auch schnabelgerechtes Futter wie zum Beispiel Regenwürmer, kleine Fische, Frösche und Echsen. Wenn die Natur weiterhin so ein reichhaltiges Angebot an Futter bereit hält, dann haben alle vier gute Chancen flügge zu werden, und sie können dann im August die Reise in den Süden antreten.

   

10.05.2009

Das Brüten geht nun langsam dem Ende entgegen. Es sind nur noch wenige Tage bis das erste Küken schlüpfen müsste. Leider kann ich noch nicht mit Sicherheit sagen, wieviel Eier im Nest liegen, da die Nestmulde immer noch sehr tief ist. Nur eines ist sicher und zwar, daß es ein Ei weniger ist, denn am Freitag lag eins am Nestrand und hatte schon ein Loch. Am Sonnabend Mittag hat dann ein Altstorch dem Ei nochmal ein Schupps gegeben und es viel erst auf's Dach und danach auf den Bürgersteig. Man konnte schon ein Storchenküken erkennen. Warum das Ei kaputt gegangen ist, kann ich nicht sagen, es ist aber gut möglich, daß das Ei einem Angriff von anderen Störchen nicht stand hielt, denn es kreisen öfter mal bis zu neun Störche über dem Nest und versuchen, das Brüten zu stören. Es bleibt spannend, vor allem, weil wir noch nicht genau wissen, wieviel Küken schlüpfen werden.

24.04.2009

Na was ist denn da los? Fast zum verwechseln ähnlich ist das neue Storchennest im Nachbarort Windehausen mit dem Görsbacher Nest. Ebenso wie bei uns, wurde auf einem ausgedienten Schornstein einer Bäckerei ein Wagenrad angebracht und seit ca. 14 Tagen hält sich dort ein Storch auf. Er ist sehr fleißig am bauen und das Nest nimmt immer bessere Formen an, so das er schon darauf sitzen kann. Jetzt fehlt nur noch die passende Partnerin und dann würde es auch in Windehausen eine Storchenhochzeit geben.   Ich bin ja mal gespannt. Mehr Infos zu diesen Nest gibt es auch unter www.windehausen.de

19.04.2009

Das Gelege sollte nun komplett sein. Wenn sie wie im letzten Jahr fünf Eier gelegt haben, dann müsste das Fünfte heute dazu gekommen sein. Leider kann ich es nicht genau sagen, ob es 4 oder 5 Eier sind, weil die Nestmulde ziemlich tief ist. Nur wenn die Altstörche die Eier drehen, kann man sehen, dass sie über die anderen gerollt werden. Ich hoffe doch, dass unsere Störche bald mal einen Einblick auf das ganze Gelege geben.

13.04.2009

Heute um ca. 16:00Uhr habe ich das zweite Ei im Nest entdeckt. Da Störche alle zwei Tage ein Ei legen, muss das erste schon am Samstag den11.04. im Nest gelegen haben. Ich konnte es nur nicht gleich sehen, da die Nestmulde ziemlich tief ist. Das dritte müsste dann am Mittwoch dazu kommen und wenn sie wie im letzten Jahr wieder fünf Eier legen, dann wäre das Gelege am Sonntag  den 19.04. komplett.

  

12.04.2009

Zu Ostern ist es nun mal so üblich, dass man Eier sucht und viele Kinder haben auch Spaß dabei. Ich habe in diesem Jahr auch Eier gesucht, aber nicht im Garten, sondern auf dem Storchennest. Das Verhalten der Altstörche, also dass immer einer auf dem Nest ist, sie getrennt auf Nahrungssuche gehen und immer wieder das Nistmaterial auflockern, weist darauf hin, das wenigstens ein Ei im Nest liegen muß. Bloß wo? Jedesmal wenn sie aufgestanden sind und mit dem Schnabel das Nest auflockerten, war von einem Ei nichts zu sehen. Doch dann, ein kleiner weisser Punkt im Heu. Diesen weissen Punkt holte ich dann mit der Zoomfunktion der Kamera heran und konnte sehen ja, das muß es sein und als sie es dann noch behutsam mit dem Schnabel gedreht hat war ich mir sicher, das ist es, das erste Ei in diesem Jahr bei unseren Störchen.

An dieser Stelle möchte ich mich auch nochmal bei allen Sponsoren bedanken, die es möglich gemacht haben, so eine gute Kamera zu installieren, denn ohne sie wären diese Aufnahmen nicht möglich.

     

05.04.2009

Am 02.04. zum späten Nachmittag ist auch das Weibchen angekommen. Selbstverständlich sind sie auch schon dabei  für Nachwuchs zu sorgen. Neben Futtersuche, Nest ausbauen und zu zweit kuscheln, ist Hochzeit machen im Moment die wichtigste Beschäftigung, die sie haben. Wenn sie dann weiter so fleißig sind, können wir Mitte der kommenden Woche mit dem ersten Ei rechnen.

 

29.03.2009

Seit dem 12.03. ist in Görsbach wieder der erste Storch angekommen. Er hat sich anfangs nur sellten auf dem Nest aufgehalten, aber jetzt ist er fleißig dabei das Nest zu renovieren und auszupolstern, trozt den schlechten Wetter und wartet geduldig auf seine Gattin, die wohl auch in den nächstenTagen kommen müsste. Wir lassen uns überraschen.

 

  

Die Sponsoren

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