Neues aus dem Storchennest

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30.09.2013

Das Jahr 2013 war kein gutes Storchenjahr. Nicht nur in Görsbach, nein auch in anderen Storchennestern Thüringens sind viele Jungstörche verendet. Aber was kann man dagegen machen? Das einzige ist, das Nest zu reinigen. Seit dem 26. August sind die Görsbacher Störche weg, somit konnte ich jetzt diese Arbeiten durchführen. Die Firma Trossler aus Nordhausen OT. Sundhausen stellte mir dafür eine Hubarbeitsbühne, die ca. 30 Meter in die Höhe fährt, kostenlos zur Verfügung. An dieser Stelle nochmals besten Dank an Herr Christian Trossler. Das Nest war schon zum Teil mit Gras-und Getreidebatzen bewachsen und die Nestmitte bestand nur noch aus vergammelten Gras und Erde, man könnte es mit einer Schicht festgetreten Schafsmist vergleichen. Ich habe dann die Nestmitte bis auf das Wagenrad abgetragen und anschließend wieder mit Ästen die schon Teilweise bis zu 50 cm über den Schornstein ragten aufgefüllt. Danach noch eine  Schicht Stroh und den Nest Rand mit Ästen aufgebaut. Das Nest ist jetzt ca. 30cm Hoch und hat ein Durchmesser von ca.1,30 Meter und Wasser kann jetzt viel besser ablaufen.Wollen wir hoffen, dass die Störche diese Renovierungsarbeiten auch gut finden und das Nest im Frühjahr 2014 wieder beziehen werden.Bis dahin soll auch die Kamera wieder repariert und aufgebaut sein. Sie wurde am 06.08.13 durch das Unwetter und Stromausfall beschädigt.

 

      

 

     

 

27.05.2013

Viele haben es sicher schon gesehen und werden sich fragen, wo sind die Jungen Störche? Der lang anhaltende Regen und die kalten Temperaturen haben den Küken so sehr zugesetzt dass alle verendet sind. Angefangen hat es am Freitag den 17.05. in der Nacht zum Sonnabend der erste lange Regen ca.15L pro Quadratmeter. Wenn es dabei geblieben wäre, hätten sie vielleicht eine Chance gehabt. Aber schon in der Nacht von Sonntag zu Montag viel der nächste lange Regen ca. 20L/m² der  zwei Opfer gefordert hat. Die anderen drei waren dann auch  so sehr geschwächt, dass sie kein Futter mehr aufgenommen haben. Sie lagen am Dienstag regungslos im Nest. Trotz dass alle Küken Tod waren haben sich die Altstörche noch immer auf sie gesetzt, weil da ja noch das Sechste Ei im Nest lag und es ist tatsächlich noch geschlüpft. Da aber das Nistmaterial mittlerweile auch schon total durchnässt war ist es auch gestorben. Erst dann haben die Altstörche aufgeräumt und alle Jungen aus dem Nest geworfen. Die Kadaver wurden an das Veterinäramt  übergeben um, wenn es noch möglich ist, Untersuchungen zur Todesursache durzuführen. Ein schwarzes Jahr für unsere Störche kein Nachwuchs, aber sie bleiben ihren Nest treu. Über Nacht und auch am Tag zum Ausruhen verweilen sie auf  ihren Nest. Wollen wir hoffen dass es so bleibt.

 

 

18.05.2013

Heute ist das fünfte Küken geschlüpft, noch schwach und unbeholfen liegt es im Nest. Dann noch der dauerhafte Regen. Die Altstörche setzen sich zwar immer auf die Jungen um sie zu schützen, aber so ganz spurlos geht der Regen an Ihnen nicht vorbei. Andererseits ist es wieder gut, denn es gibt ausreichend Nahrung. Störche füttern ihre Jungen nicht direkt in den Schnabel, sondern sie legen das Futter an einer Stelle im Nest ab und die Jungen müssen es selber wieder aufnehmen. Das wird für Storchenküken Nummer 5 und 6 nicht so einfach werden, denn nicht immer wird das Futter direkt vor ihnen abgelegt und dann müssen sie schon regelrecht um das Futter kämpfen wenn sie genug abbekommen wollen.  Leider erst mal nur ein Bild……..

 

17.05.2013

Vermutet habe ich es schon länger aber da die Nestmulde wären der Brutzeit immer sehr tief war konnte ich es nie genau sehen. Heute war es eindeutig zu erkennen. Es sind bis jetzt, vier Küken geschlüpft und es liegen noch zwei Eier im Nest.  Seit 2005 beobachten wir das Leben der Störche über eine Kamera und es ist das erste Mal in der Geschichte des Görsbacher Storchennest, dass 6 Eier gelegt worden. Es bleibt mal wieder sehr spannend. Werden die beiden noch schlüpfen? Wenn ja, haben sie überhaupt eine Chance zu überleben? Mit den vier Jungen sieht es bislang gut aus. Sie bekommen schon gut zu fressen und sie werden auch Zusehens immer kräftiger.               Ich wünsche allen ein Schönes Pfingstfest……..  

 

 

14.05.2013

Es hat diesmal länger gedauert, die Brutzeit von 32 Tagen war gestern um und keinerlei Anzeichen dass ein Küken schlüpfen wollte… Auch heute Morgen hatte sich an der Situation nichts geändert. Plötzlich kann es nicht schnell genug gehen, ca. 12:30 Uhr waren gleich zwei Küken im Nest zu sehen. Wenn sie es jetzt mit einmal so eilig haben, kann es gut möglich sein, dass es Morgen schon drei sind. Die beiden sind jetzt noch vom Schlüpfen ziemlich geschafft und können den Kopf noch nicht lange oben halten.   Morgen sieht das schon wieder ganz anders aus, denn sie werden schon in den nächsten Stunden ihr erstes Futter bekommen.

 

  

 

07.05.2013

Auch in diesem Jahr haben unsere Störche wieder 5 Eier gelegt, die sorgfältig von Mutter und Vater bebrütet werden. Erst mit dem zweiten Ei beginnen  die Störche intensiv zu brüten. Die Brutzeit beträgt 30-32 Tage. Wenn wir den 11.04. als Begin der Brutzeit annehmen, dann sind am kommenden Sonnabend 30 Tage um und wir können uns über die ersten Storchenkinder freuen.

Auch die Herkunft vom „one night stand“, das unser Storchenmann am 27.03. gehabt hat, ist geklärt. Diese Storchendame wurde am 19.06.2009 in Müggendorf (Prignitz) Land Brandenburg Nest jung beringt…………

 

 

 

11.04.2013

Es läuft nach Plan wie zu erwarten wurde Heute das zweite Ei gelegt. Jetzt können wir aller zwei Tage mit einem weiteren Ei rechnen, bis das Gelege mit meistens fünf Eiern komplett ist. Auch wenn das Bild der Webcam weiter herangezoomt ist, kann es sein, dass die Eier nicht immer zu sehen sind weil das Nistmaterial immer wieder aufgelockert und die Eier gedreht werden. Dadurch verändert sich nicht nur die Lage der Eier, sondern auch die tiefe der Nestmulde……

 

    

 

09.04.2013

Relative lange hat es gedauert, aber jetzt ist es soweit. Das erste Ei liegt im Nest. Wenn man bedenkt dass beide seit dem 28.03. ständig wieder zusammen sind und kopulieren, dann hätte aus Erfahrungen von anderen Jahren nach 4-5 Tagen das erste Ei da sein müssen, aber diesmal hat es 12 Tage gedauert. Wenn da mal nicht Mutter Natur ihre Finger im Spiel gehabt hat und trotz der frühen Ankunft beider Störche das Brutgeschäft auf die reguläre Zeit verschoben hat (im letzten Jahr war das erste Ei am 08.04. da). Mit dem zweiten Ei fangen die Störche an intensiv zu brüten und dann wird immer einer auf dem Nest sein. Das zweite Ei müsste am Donnerstag gelegt werden……

 

     

 

29.03.2013

In diesem Jahr spielt nicht nur das Wetter verrückt, auch das Storchenmännchen treibt es wild. Nachdem er seit den 23.03. von sein Weibchen allein gelassen wurde tauchte am 27.03. ein beringtes Weibchen auf ( Ring Nr. DEH-H 8372, Herkunft wird noch geklärt)… Mit diesen Weibchen verbrachte er die Nacht und den halben nächsten Tag. Um die Mittagszeit dann tauchte sein, unberingtes, Weibchen wieder auf und machte reinen Tisch. Die andere musste gehen….Diese Fremdgehaktion vom Storchenmann wurde aber von seiner Frau nicht krumm genommen, denn sie sind jetzt fleißig dabei um für Nachwuchs zu sorgen. Jetzt kann man nur hoffen, dass die ersten Eier nicht im Schnee liegen.

Ich wünsche allen ein schönes und frohes Osterfest…………

 

   

 

25.03.2013

Die Kälte bringt unsere Störche auf Abwege. Das Weibchen hat es nur zwei Tage ausgehalten, dann war sie wieder weg. Das Männchen dagegen trotze dem Schneefall und der Kälte. Aber als es dann am 19.03. Frühs total eingeschneit auf dem Nest stand und sich schon Eiszapfen am Flügel gebildet haben, war das wohl auch für das Männchen zu viel. Er schüttelte die Eiszapfen ab und war dann für zwei Tage verschwunden, wohin? Bestimmt weiter südlich wo wenig oder gar kein Schnee liegt. Am 21 .03. war er wieder da und am 22.03. auch das Weibchen, was aber schon wieder der Meinung ist nicht nach Hause zu kommen. Aktuell ist das Männchen wieder allein auf dem Nest, Vielleicht ändert sich das Heute Abend wieder…

 

      

 

17.03.2013

Eine Woche lang musste unser Storchenmännchen im Schnee und der Kälte auf sein Weibchen warten, sie kam am Freitag den 15.03. ca. um 17:35 Uhr. Nun sind sie wieder vereint. Mit der Liebe geht es nur zaghaft voran, die ersten Versuche werden schon unternommen, aber zu einer Befruchtung ist es noch nicht gekommen. Na ja, bei der Kälte. Wollen wir hoffen , dass es bald wärmer wird und vielleicht haben wir dann schon zu Ostern die ersten Eier  im Nest.

 

      

 

10.03.2013

So früh wie noch nie, am Donnerstag den 07.03. ist der erste Storch im Görsbacher Storchennest angekommen. Dieses Storchenmännchen kann sich ausweisen, er trägt einen Ring mit der Nummer H 9457. Es ist das Storchenmännchen vom letzten Jahr. Auch ein zweiter Storch wollte am Donnerstag auf das Nest, er wurde aber von unseren Storch abgewehrt, war wohl nicht die richtige. Mal schauen wann seine Partnerin ankommt......

 

 

 

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